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ANCI: Mattarella, „Kleine Gemeinden sollten die treibende Kraft für Vitalität und Erholung sein.“

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Bologna, 12. November (Adnkronos) – „Die Frage der Binnenregionen, Berggebiete und kleineren Inseln ist seit Langem ein drängendes Problem für das Land. Die Premierministerin ging in ihrer Botschaft darauf ein. Dreizehn Millionen unserer Mitbürger leben in Gebieten…“

Bologna, 12. November (Adnkronos) – „Die Situation der Binnenregionen, Berggebiete und kleineren Inseln ist seit Langem ein drängendes Problem für das Land. Die Premierministerin ging in ihrer Botschaft darauf ein. Dreizehn Millionen unserer Mitbürger leben in Gebieten fernab von großen Ballungszentren und wichtigen Infrastrukturknotenpunkten.“

Dies sind Orte, die einen fortschreitenden Bevölkerungsrückgang erleben. Ihr ökologisches, kulturelles, soziales und wirtschaftliches Erbe ist für Italien unentbehrlich. Gemeinden, selbst kleine, sind das Gegenmittel gegen Vernachlässigung und müssen gestärkt werden, um eine treibende Kraft für Vitalität und Erholung zu sein.“ Dies erklärte der Staatspräsident Sergio Mattarella in seiner Rede vor der ANCI-Versammlung.

„Neue Technologien“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu, „eilen zwar zur Hilfe, sind aber nutzlos, solange ein langjähriger Trend, der auf minimalen Bevölkerungszahlen für die Erbringung von Dienstleistungen beruht, nicht umgekehrt wird. Vielmehr sichert die Verfügbarkeit von Gesundheitsversorgung, Finanzdienstleistungen, Bildung und öffentlichen Verkehrsmitteln – ich denke da an die stillgelegten und geschlossenen Nebenbahnstrecken – das Überleben der Einwohner. Das Vorhandensein dieser Dienstleistungen ist wichtiger als die Einwohnerzahl, denn es garantiert deren Überleben, und wo es fehlt, ist es eine Ursache für deren Niedergang.“

„Die Strategie zur Bekämpfung der Abwanderung und zur Unterstützung lokaler Systeme muss unterstützt und umgesetzt werden. Ich hoffe“, schloss Mattarella, „dass die Gespräche mit der Regierung – die mir der Premierminister zuvor zugesichert hat – über die den Kommunen zur Verfügung stehenden Ressourcen, die für vorrangige Maßnahmen vorgesehenen Mittel und die Auswirkungen der aktuellen Ausgabenkürzungen der Vorjahre auf die Haushalte in einem konstruktiven und verantwortungsvollen Geist fortgesetzt werden.“