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Berufe: Cni, fünfte Ausgabe des Preises für Abschlussarbeiten im Bereich Ingenieurwesen (Frauen).

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Rom, 10. November (Labitalia) – Die Preisverleihung des fünften jährlichen „Ingenio al Femminile“-Dissertationspreises findet am 12. November im Konferenzsaal des Nationalen Forschungsrats (CNR) in Rom statt. Die Initiative wurde vom Nationalen Forschungsrat ins Leben gerufen…

Rom, 10. November (Labitalia) – Die Preisverleihung für die fünfte Auflage des jährlichen „Ingenio al Femminile“ (Ingenieurinnen-Abschlusspreis) findet am 12. November im Konferenzsaal des Nationalen Forschungsrats (CNR) in Rom statt. Die Initiative, die vom Nationalen Ingenieurrat (CNI) in Zusammenarbeit mit dem Personalberatungsunternehmen Cesop ins Leben gerufen wurde, hat zum Ziel, das Talent und die Professionalität von Ingenieurinnen in Italien zu fördern.

Das zentrale Thema dieser Ausgabe von 2025 lautete „Künstliche Intelligenz für die neuen Herausforderungen von 2050“. Der Fokus unterstreicht die Bedeutung der Rolle von Frauen bei der Entwicklung zukunftsweisender Technologien und der Verringerung der Geschlechterkluft in den MINT-Fächern, im Einklang mit Ziel 5 der UN-Agenda 2030 zur Gleichstellung der Geschlechter.

Der Wettbewerb steht ausschließlich Absolventen und Doktoranden der Ingenieurwissenschaften offen, die ihre Dissertation zwischen dem 1. April 2024 und dem 31. März 2025 mit einer Mindestpunktzahl von 105/110 verteidigt haben. Die Ausgabe 2025 umfasst fünf Preiskategorien mit jeweils 1.500,00 € Preisgeld: Bau- und Umweltingenieurwesen; Wirtschaftsingenieurwesen; Informationstechnik; Dissertation (reserviert an Kandidaten, die im Berufsregister der Ingenieure eingetragen sind); sowie den Sonderpreis „Giulia Cecchettin“ für die beste Dissertation im Bereich Biomedizintechnik. Neben dem Preisgeld bietet die Initiative den Gewinnern nationale Sichtbarkeit und die Möglichkeit, sich mit führenden Partnerunternehmen der Branche zu vernetzen. An der Zeremonie werden wichtige institutionelle Persönlichkeiten teilnehmen: Emilio Fortunato Campana (Direktor der Abteilung für IKT und Technologien für Energie und Transport des CNR), Angelo Domenico Perrini (Präsident des Nationalen Ingenieurrats), Ippolita Chiarolini (CNI-Ratsmitglied und Delegierte für das Projekt "Ingenio al Femminile").

„Der Nationale Rat fördert das Projekt ‚Ingenio al femminile‘ seit Jahren, im Bewusstsein, dass die Gestaltung der Ingenieurskunst der Zukunft von der Wertschätzung der weiblichen Kompetenz abhängt“, so Angelo Domenico Perrini, Präsident des CNI. „In diesem Sinne stellt die fünfte Verleihung des Abschlusspreises einen wichtigen Meilenstein für uns dar. Besonders bedeutsam ist, dass der diesjährige Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz liegt. Wie ich bereits auf unserem letzten Nationalkongress sagte, wirft KI Fragen hinsichtlich der Rolle von Fachkräften, insbesondere von Ingenieuren, im Hinblick auf den Begriff der Verantwortung auf. Sie ist ein Werkzeug, das unser Leben zunehmend durchdringen wird, und genau deshalb ist es unerlässlich, dass kompetente und verantwortungsbewusste Menschen damit umgehen“, fährt er fort.

„Der Preis ‚Ingenio al Femminile‘ ist nicht nur eine Anerkennung von Verdiensten, sondern eine konkrete Investition in die Zukunft des italienischen Ingenieurwesens. Unsere Absolventinnen und Doktorandinnen stellen sich komplexen Herausforderungen wie der Künstlichen Intelligenz und beweisen damit eine Exzellenz, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Erreichung der Ziele der Geschlechtergleichstellung in den MINT-Fächern entscheidend ist“, sagt Ippolita Chiarolini, CNI-Ratsmitglied und Delegierte des Projekts ‚Ingenio al Femminile‘. „Die hohe Anzahl und Qualität der eingereichten Abschlussarbeiten, die sich mit KI für die Herausforderungen von 2050 befassen, bestätigen, dass weibliche Talente der Schlüssel zur Entwicklung inklusiver und verantwortungsvoller Technologien sind“, fährt sie fort. „Auf Grundlage dieser Erkenntnisse“, so Chiarolini weiter, „wurde das Projekt ‚Steminsieme‘ ins Leben gerufen, das branchenübergreifende Partnerschaften und innovative Start-ups mit öffentlich-privaten Partnerschaften fördern soll, ganz im Sinne der Intentionen der Italienischen Republik bei der Etablierung der MINT-Woche.“

Maria Raffaella Caprioglio, Präsidentin des Personalberatungsunternehmens Cesop und von Umana Spa, sagt: „Künstliche Intelligenz erobert den Arbeitsmarkt im Sturm, und es ist heute schwer vorherzusagen, ob diese Auswirkungen eher positiv oder negativ sein werden. Viele Berufe werden ersetzt, neue entstehen, und alles wird sich weiterentwickeln. KI wird viele der uns bekannten Berufe und die Art und Weise, wie sie ausgeübt werden, durchdringen.“

„Gerade in diesem Kontext des rasanten und komplexen technologischen Wandels werden menschenzentrierte Kompetenzen wie Flexibilität, Lernbereitschaft, die Fähigkeit, mit Komplexität umzugehen, oder Kreativität – kurzum, all diese Soft Skills – für Unternehmen heute immer wichtiger. Ein zentrales Thema aufzugreifen, wie es der Ingenio Prize for Women in diesem Jahr tut, bedeutet, die Rolle des Einzelnen in der Arbeitswelt und die Kompetenzen zu untersuchen, die er entwickeln muss, um für die nahe Zukunft gerüstet zu sein“, so ihr Fazit.