Rom, 11. November (Labitalia) – Der Plan Transition 5.0 wurde vorzeitig beendet, und der Nationale Ingenieurrat betont, dass die plötzliche Unterbrechung der Maßnahme neben dem schweren Schaden für die Industriewirtschaft auch erhebliche Reputations- und wirtschaftliche Schäden für die Gruppe der Ingenieure verursacht, die mit der Zertifizierung der Zugangsvoraussetzungen für die Maßnahme betraut sind. Diese Ingenieure werden wahrscheinlich feststellen, dass viele bereits geleistete Arbeiten unbezahlt bleiben und dass sie umsonst Versicherungen abschließen müssen.
Regulatorische Kontinuität ist für die industrielle Entwicklung des Landes von entscheidender Bedeutung. Transition 5.0 ist nicht nur ein Anreizpaket, sondern ein Eckpfeiler, auf dem die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie ruht. Jede Verzögerung oder Unsicherheit bei der Kreditvergabe und der Genehmigung von Maßnahmen bremst die industrielle Entwicklung. Der Cni fordert die Regierung auf, mit höchster Geschwindigkeit vorzugehen und eine klare und stabile Vision für die Zukunft zu gewährleisten. Ingenieure stehen an vorderster Front und sorgen dafür, dass Innovation im Zentrum der wirtschaftlichen Entwicklung steht. Unser Handeln erfordert jedoch einen soliden und stabilen regulatorischen Rahmen.
Der Nationale Rat stellt außerdem fest, dass die industrielle Planung auf geplanten Investitionen in Technologie, Maschinen und Digitalisierung beruht. Werden Förderprogramme wie die im Rahmen von Transition 5.0 ohne Vorwarnung unterbrochen oder geändert, geraten Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten und können ihren Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Kreditinstituten nicht mehr nachkommen. Eine solche „ungerechtfertigte Unterbrechung“ schädigt unmittelbar die Wertschöpfungskette und die Widerstandsfähigkeit des Produktionssystems.
Abschließend stellt der Cni fest, dass Unternehmen, insbesondere KMU, erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen in die Umstrukturierung ihrer Prozesse im Hinblick auf Industrie 4.0 und Industrie 5.0 investiert haben und dabei auf die durch nationale Pläne zugesicherte Unterstützung gesetzt haben. Fehlende Klarheit oder ein plötzlicher Stopp führen nicht nur zu einem Liquiditätsengpass, sondern blockieren auch den gesamten Entscheidungsprozess und erzwingen kostspielige und mitunter nicht nachhaltige strategische Anpassungen. Es ist daher unerlässlich, die institutionelle Korrektheit und Transparenz bei der Umsetzung von Industrieentwicklungsplänen wiederherzustellen. Der Cni hofft daher, dass die zuständigen Institutionen rasch die notwendigen Antworten liefern, um die Unsicherheiten zu beseitigen und es den Unternehmen zu ermöglichen, weiterhin in den Wandel 5.0 zu investieren.