Rom, 15. November (Adnkronos) – „Während Giorgia Meloni in Kampanien zu dem stadionähnlichen Schlachtruf ‚Wer nicht springt, ist ein Kommunist…‘ auf die Bühne sprang, brachte einer ihrer Abgeordneten aus Kampanien, Antonio Iannone, in Rom einen Änderungsantrag zum Haushaltsgesetz ein, um eine Amnestie für Gebäude aus dem Jahr 2003 wieder aufzunehmen“, schrieb Davide Faraone, Vizepräsident von Italia Viva, in den sozialen Medien.
„Das ist das zweigeteilte Italien der rechten Regierung: Oben das Identitätsritual, der imaginäre Feind, mit dem man die Straßen aufheizt. Unten die eigentliche Arbeit, die Hobbybauer, langjährige illegale Einwanderer und die Wähler, die wirklich zählen: die Amnestie. Eine Bauamnestie mitten im Wahlkampf in Kampanien ist kein Zufall: Es ist Strategie. Die Rechte, die Ordnung und Rechtmäßigkeit versprochen hat, greift wieder auf die alte Masche ‚Wählen und Amnestie‘ zurück. Meloni scheitert, Iannone gewährt Amnestie“, schließt er.