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Italien-Deutschland: Mattarella in Berlin zum Treffen mit Steinmeier, anschließend Verleihung des Kommunalpreises um 16 Uhr.

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Berlin, 15. November (Adnkronos) – Bundespräsident Sergio Mattarella empfängt seinen deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin. Im Anschluss daran werden die beiden Staatsoberhäupter um 16:00 Uhr an der Verleihung des Präsidentenpreises für … teilnehmen.

Berlin, 15. November (Adnkronos) – Bundespräsident Sergio Mattarella empfängt seinen deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue in Berlin. Im Anschluss daran werden die beiden Staatsoberhäupter um 16:00 Uhr an der Verleihung des „Präsidentenpreises für kommunale Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland“ teilnehmen.

Der Preis, der nun im dritten Jahr verliehen wird und bereits 2021 und 2023 vergeben wurde, wurde von Mattarella und Steinmeier im September 2020 nach dem Ausbruch der Covid-Krise ins Leben gerufen, um die deutsch-italienische Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene zu würdigen und Städtepartnerschaften sowie zukunftsweisende Projekte zu fördern.

Konkret zielt der Preis darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Kommunen in Italien und Deutschland zu stärken, insbesondere in den Bereichen „Jugend und Generationendialog“, „Bürgerschaftliches Engagement“, „Europa und die Kultur des Erinnerns“ sowie „Nachhaltigkeit und sozialer Zusammenhalt“. Die von den beiden Außenministerien gemeinsam finanzierte Initiative verfügt über ein Gesamtbudget von 200.000 €, wobei die Preise pro Projekt bis zu 50.000 € betragen.

Morgen spricht Mattarella im Bundestag anlässlich des Nationalen Trauertages, nachdem er gemeinsam mit Steinmeier an der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Tyrannei, 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, der Opfern gedacht hat. Der Nationale Trauertag wurde 1919 als Gedenktag für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs eingeführt. Die erste offizielle Zeremonie fand 1922 im Reichstag in Berlin statt. In der Bundesrepublik Deutschland wurde er 1952 als Tag der „nationalen Trauer“ wieder eingeführt, der auch das Gedenken an die zivilen Opfer des Krieges umfasst. In diesem Jahr wird erstmals explizit derer gedacht, die während der NS-Zeit aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität verfolgt und ermordet wurden. Auch im Dienst getötete Polizisten werden eingeschlossen.