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Medizin, Mirone (SIU): „Urologen sollten dem Dialog während des gesamten Behandlungsprozesses mehr Aufmerksamkeit schenken.“

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Rom, 7. November (Adnkronos Salute) – Patienten müssten als Ganzes betrachtet werden, als Menschen, die sich auf einem Weg der Krankheit und des Leidens befinden. Dies erklärte Vincenzo Mirone, nationaler Ratsvorsitzender der Italienischen Gesellschaft für Urologie, anlässlich…

Rom, 7. November (Adnkronos Salute) – Patienten müssen als Ganzes betrachtet werden, als Menschen, die sich auf einem Weg der Krankheit und des Leidens befinden. Dies erklärte Vincenzo Mirone, nationaler Ratsvorsitzender der Italienischen Gesellschaft für Urologie (SIU), auf dem SIU-Nationalkongress in Sorrent und erläuterte die Herausforderungen für Fachärzte. „Die Aufgabe des Urologen muss darin bestehen, eine direkte Verbindung zu dem Patienten herzustellen“, um eine onkologische Erkrankung oder eine andere urologische Störung zu diagnostizieren.

Der Arzt müsse „vor allem eine emotionale Verbindung herstellen“, betont er. „Es ist in diesem Zusammenhang unerlässlich“, dass Urologen selbst das Konzept der Beratung weiterentwickeln, also mit den Patienten ins Gespräch kommen. Nur so könne eine weniger schmerzhafte Behandlung mit akzeptableren Lösungen erreicht werden.

Die Konferenzteilnehmer diskutierten auch die neuesten Entwicklungen im Bereich der „Robotikplattformen“ sowie den Einfluss des Mannes auf die sinkende Geburtenrate. „Wir müssen uns nicht nur auf die Frauen, sondern auch auf die Männer konzentrieren“, warnte Mirone, „denn Männer tragen 50 % der Verantwortung für die Unfruchtbarkeit eines Kindes.“ Der Experte hofft, dass die Konferenz positive Ergebnisse bringen wird.