Rom, 11. November (Adnkronos) – „Noch nie zuvor hat ein Minister so drastische Kürzungen gefordert wie der Wirtschaftsminister dem Sektor auferlegt hat, den er eigentlich schützen und fördern soll. Wie wir heute in der Repubblica lesen können, hat Minister Giuli sogar dieses Tabu gebrochen und in seinem Strafwahn gegen die Filmindustrie sogar noch drastischere Kürzungen gefordert als die im Haushalt vorgesehenen.“
Dies erklärt Elisabetta Piccolotti von Avs.
„Ein ideologischer Wutanfall gegen einen als feindlich gesinnten Sektor, sehr zum Ärger Tausender arbeitender Familien, die um ihr Einkommen bangen. Noch grotesker ist die Dreistigkeit des Ministers, sich öffentlich zum Verteidiger dieses Sektors zu erklären. Da die Regierung ja offensichtlich gerne Ministerien umbenennt, hätten wir einen Vorschlag für das Ministerium in der Via del Collegio Romano: Benennen Sie es doch einfach in ‚Ministerium gegen Kultur‘ um – das wäre ehrlicher“, fährt Piccolotti fort.
„Wann wird Präsident Meloni sich endlich dazu entschließen, Italien einen Kulturminister zu geben, der unseres Landes würdig ist?“, fragt er abschließend.