Rom, 14. November (askanews) – Ein Bericht von Osmed bestätigte die Daten zur unangemessenen Anwendung nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) und hob den Anstieg der direkten Ausgaben der Bürger um 2,7 % im Vergleich zu einem Verbrauchsanstieg von 1,2 % hervor. Bezüglich der Ausgaben des nationalen Gesundheitssystems wies der Bericht einen Rückgang der Ausgaben um 3,9 % und des Verbrauchs um 5,7 % gegenüber dem vorherigen Bericht aus.
Diese Daten lösen das Problem jedoch nicht: Eine aktuelle Analyse von über 12 Millionen Patienten aus der Praxis zeigte, dass 84 % der NSAID-Verschreibungen unangemessen sind und die Hälfte davon an Personen mit klaren Kontraindikationen verschrieben wird, was potenziell erhebliche Nebenwirkungen zur Folge haben kann. Ein weiterer Faktor, der für die unangemessene Anwendung von NSAIDs spricht, ist deren gelegentliche Einnahme: 51,3 % der Patienten erhalten nur ein Rezept pro Jahr.
Auf Grundlage dieser Erkenntnisse hat Motore Sanità mit der uneingeschränkten Unterstützung von Angelini Pharma den Austausch zwischen Experten und Institutionen auf makroregionaler Ebene über angemessene Verschreibungen und präzise Informationen – Schlüsselfaktoren im Umgang mit chronischen Schmerzen – gefördert. In Italien leiden 13 Millionen Menschen, etwa 10 % der Bevölkerung, an chronischen Schmerzen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf das Gesundheitssystem, beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen, führt zu sozialer und beruflicher Isolation und stellt eine erhebliche wirtschaftliche Belastung für die Betroffenen und das Gesundheitssystem dar. Die Behandlung dieser Patienten erfordert, wie betont wurde, einen integrierten, multidisziplinären Ansatz unter Einbeziehung von Hausärzten, Fachärzten, Pflegekräften, Physiotherapeuten, Psychologen und Ergotherapeuten. Schmerztherapienetzwerke existieren in Italien bereits seit Jahren, sind aber aufgrund fehlender Ressourcen unzureichend. Genau aus diesem Grund hat das Gesundheitsministerium Leitlinien zur Behandlung chronischer Schmerzen, die nicht durch Krebs bedingt sind, herausgegeben und die Notwendigkeit bekräftigt, den Zugang zur Versorgung durch die Stärkung der Netzwerke und die Sicherstellung einer nahtlosen Versorgung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung zu gewährleisten.