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Zugunglück in Forlì: ÖBB-Zug von Stromleitung getroffen, Fahrgäste evakuiert

Zugunglück in Forlì: ÖBB-Zug von Stromleitung getroffen, Fahrgäste evakuiert

Ein Zug der österreichischen ÖBB blieb am Dienstag, dem 8. September, in Forlì liegen, nachdem er eine Stromleitung berührt hatte. Rund 250 Fahrgäste wurden in Sicherheit gebracht.

Am späten Dienstag, dem 8. September, blieb ein Zug der österreichischen ÖBB auf der Bahnstrecke Bologna–Ancona nahe Forlì liegen. Der Unfall ereignete sich, als der Zug eine abgerissene und auf die Gleise gefallene Oberleitung rammte. Daraufhin wurden umgehend die Notfallmaßnahmen aktiviert , wodurch der Zug zum Stehen kam.

Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Eisenbahnbrücke an der Via Ravegnana, unweit der Unterführung. Ersten Berichten zufolge riss ein Stromkabel ab und fiel auf die Gleise. Ein vorbeifahrender Zug kollidierte damit und kam zum Stehen. Das Fahrzeug blieb etwa zwei Stunden lang liegen.

Evakuierung der Passagiere und Eingreifen der Behörden

Um die Situation sicher zu bewältigen, wurde der Zug einige hundert Meter zurückgesetzt, in die Nähe der kleinen Straße Via Giovanni Giardini , die parallel zu den Gleisen verläuft, unweit der Brücke Via Ravegnana. Dort evakuierten Feuerwehrleute die rund 250 Fahrgäste.

Die Passagiere, darunter viele ausländische Reisende, wurden mit von Feuerwehr und Zivilschutz bereitgestellten Bussen zum Bahnhof Forlì gebracht . Alle waren wohlauf, und es wurden keine Verletzungen gemeldet. Rettungskräfte, darunter der Notruf 118 , die Carabinieri , die örtliche Polizei , Techniker der italienischen Staatsbahnen und der Zivilschutz, waren ebenfalls vor Ort.

Die Folgen für die Zugleistung

Der Unfall führte zur vorübergehenden Einstellung des Bahnverkehrs und beeinträchtigte sowohl Regional- als auch Fernverbindungen. Zahlreiche Fahrgäste waren von Verspätungen betroffen, was möglicherweise zu Änderungen und Einschränkungen im Fahrplan führte. Der ÖBB-Zug fuhr um 20:00 Uhr leer ab.

Der Einsatz erforderte die Zusammenarbeit verschiedener Strafverfolgungsbehörden und Techniker, die die Sicherheit der Leitung wiederherstellten und die Wiederaufnahme des Betriebs ermöglichten. Das Ereignis verdeutlichte die Bedeutung von Vorbereitung und Koordination zwischen den beteiligten Behörden in Notfallsituationen.

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