(Adnkronos) – „Die neue Agenas-Verordnung, die Simulationen eine zentrale Rolle in CME-Schulungsprojekten zuschreibt, ist ein sehr wichtiger Fortschritt. Die Wirksamkeit von Simulationen ist heute erwiesen.“ Dies erklärte Patrizia Angelotti, CEO von Accurate, auf der Veranstaltung „Safe-T – Fortbildung, Simulation und Innovation im Dienste der Patientensicherheit“, die anlässlich des heutigen Welttags der Patientensicherheit am 17. September in Rom stattfand.
Angelotti zitierte zudem eine aktuelle Studie von Harvard-Forschern, die belegt, dass Simulationsmethoden die Zahl der Behandlungsfehler um 50 % reduzieren, beispielsweise in der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Die zentrale Bedeutung von Simulationen in Ausbildungsprojekten und -programmen anzuerkennen, führt zu einer Integration, die sich unmittelbar auf die Patientensicherheit auswirkt“, fügte er hinzu. „Simulationen sind als Lehrmethode unbestritten, doch ebenso wichtig ist ihre Integration in Gesundheitssysteme, Gesundheitsorganisationen und insbesondere in Ausbildungsprogramme.“
Mit Blick auf die Zukunft der Ausbildung im Gesundheitswesen betonte der CEO von Accurate die Notwendigkeit, von einer Ausbildung, die sich primär auf Zuhören und Lernen stützt, zu einer Ausbildung überzugehen, die es den Fachkräften ermöglicht, „selbst zu schulen“.
Wir bewegen uns hin zu Schulungen, die nicht nur Fehler korrigieren, sondern präventiv wirken. „Wir wollen frühzeitig handeln, wir wollen Fehler vermeiden“, betonte er. „Wir hoffen, dass Schulungen, die zunehmend auf Simulationen, praktischen Übungen und Schulungen für die Bediener basieren“, schloss er, „Teil ihres kontinuierlichen Weiterbildungsprogramms werden können.“
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